AFM - H2-O.ch - Osmose


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Osmose und Umkehr-Osmose - ein natürlicher Vorgang

Werden zwei unterschiedliche Flüssigkeiten in ein Gefäss geschüttet, dann vermischen sich diese zu einer einzigen Flüssigkeit, auch dann wenn nicht gerührt wird. Diesen Vorgang nennt man Diffusion.

Bei der Osmose handelt es sich um zwei verschiedene Flüssigkeiten, die durch eine halbdurchlässige Membrane getrennt sind. Wichtig zu wissen ist: Das Lösungsmittel Wasser durchdringt die Membrane ohne Druck, immer von der niedrig konzentrierten Flüssigkeit in die höher konzentrierte Flüssigkeit. Die gelösten Stoffe passieren die Membrane nicht oder nur teilweise. Dieser Vorgang dauert so lange, bis die Konzentration der beiden Flüssigkeiten gleich ist. Der gleiche osmotische Druck auf beiden Seiten der Membrane beendet den Vorgang.
Also: Wasserübertritt von niedrig- zu hochkonzentriert.

Bei der Umkehr-Osmose verhält es sich, wie der Name schon sagt, umgekehrt. Wird auf der Seite der hoch konzentrierten Flüssigkeit (z.B. Leitungswasser) Druck aufgebaut, erreicht man damit, dass das Wasser die Membrane jetzt von der hoch konzentrierten zur niedrig konzentrierten Flüssigkeit durchdringt.

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Trifft Wasser mit dem normalen Leitungsdruck auf die Umkehrosmose-Membrane, tritt das Wasser ungehindert durch, die Schadstoffe und ein Teil der Mineralien bleiben auf der Membrane zurück. Auf der andern Seite entsteht ein sauberes, gesundes Wasser - eben Trinkwasser.




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